PARAGLEITEN

AM DACHSTEINGEBIRGE

MIT EINMALIGER AUSSICHT

PARAGLEITEN

Für viele ist das Paragleiten am Krippenstein ein großes Vergnügen. Hier finden sich verschiedene Angebote, die sehr beliebt sind. Insbesondere Acro- und Freestyle-Piloten sind begeistert von dem Fluggelände, weil sie hier auch die Chance haben, nach einem verpfuschten Flugmanöver mit der ÖSV-Karte aus dem Wasser gezogen zu werden. Andererseits hat die ” Stoa” auch viele Angebote für CX-Cracks und Genussflieger. Für Neueinsteiger, die auch die sogenannte dritte Ebene erleben wollen, bieten wir einen beeindruckenden Tandemflug mit einem erfahrenen Guide an. Sollten Sie Lust bekommen haben, in der Luft zu fliegen, können Sie auch einen Pilotenschein machen. Die Gjaid Alm beschäftigt sich seit langem mit diesem Thema und hat einen engen Bezug dazu. Nach diesem Abenteuer wollen Sie Ihre Erlebnisse wie beispielsweise den McTwist oder einen herrlichen Genussflug mit anderen teilen, und das lässt sich gut bei einer Runde Lagerfeuer besprechen.

 

Fantastische Angebote für unsere Flugbegeisterten:

                                   

  • Landemöglichkeit unmittelbar vor der Berghütte (auf das Aufstiegsseil achten!)
  • Shuttleservice von der Hütte zur Gjaidstation, danach geht’s direkt zum Abflugplatz.
  • Kostenloses WLAN für Wetterkontrolle etc.
  • Projektor mit Bildschirm und Tonanlage zum Zeigen von gefilmten Erlebnissen
  • Begleitete Wander- und Flugtouren oder Ratschläge dazu
  • Langer Korridor im Untergeschoss zum Trocknen des Gleitschirms nach einer Wasserlandung
  • Stoffplanen für sauberes Rettungspacken
  • Falls der Wind mitmacht: Groundhandling am Haushang
  • Aufgeschlossenheit inkl. Beratung und Tatkraft für alle flugtechnischen und nicht flugtechnischen Belange
  • und das A und O, wenn nicht geflogen werden kann: ein reichhaltiges Ersatzprogramm!

Die Geschichte der Alm

Das Anbrechen eines neuen Morgens scheut die gespenstische Schar; deshalb horcht die Windsbraut ängstlich auf den ersten Hahnenschrei, der im Tal unten laut wird, und ruft dem Anführer warnend zu, daß ein weißer Hahn krähe. Der aber entgegnet: “Weißer Hahn? Geht mich nichts an!” und stürmt weiter durch die weichende Nacht. Und meldet sie einen roten Hahn, so wird ihr die Antwort: “Roter Hahn? Toter Hahn!” gegeben. Kündet sie jedoch entsetzt, daß sie das Krähen eines schwarzen Hahnes vernimmt, dann schreit der wilde Jäger furchtbar auf: “Schwarzer Hahn? Jetzt muß ich dran!”

Und kopfüber stürzt er sich samt seinem heulenden Gefolge in das nächstgelegene Wildwasser oder in den dunklen Traunsee. Golden steigt die Sonne empor – und der Geisterspuk ist beendet!

Quelle: Sagenschatz aus dem Salzkammergut, Iolanthe Hasslwander, Steyr 1981

S`Wilde Gjoad und die Brentler

Einst gingen mehrere Burschen von St. lrban “brentln”. Als sie gerade in die Nähe des “Bugglwaldes” gekommen waren, hörten sie schon ganz in ihrer Nähe das “Wilde Gjoad”. Schrecken und Bestürzung erfasste die Unvorsichtigen, denn sie wussten, was ihrer harrte, wenn sie das “Wilde Gjoad” erfasste. Sie hatten gehört, dass man sich öfter durch etwas Absonderliches retten könne. Rasch legten sie sich auf dem Wege nieder, und zwar so, dass sie ein Rad bildeten. So lagen sie da, die Köpfe alle zusammengesteckt, während sie die Füße weit ausstreckten. Aber das gefürchtete “Gjoad” war auch schon da und nun rief der Wilde Mann: “Bin schon so alt, dass der Buggelwald neinmal Wiesn und neinmal Wald, aber so a schiachs Viech hon i mei Löbtag nit gseachn.” Darauf verschwand das “Wilde Gjoad” wie es gekommen.

Ein andermal verspätete sich ein Mann und er ging erst nach “Betleit’n” nach Hause. Bald hörte er, wie das Wilde Gjoad heranbrauste. Er hatte gehört daß das Wilde Gjoad machtlos sei, wenn man rasch in die reckte Wagnloast (Wagenspur) liege. Rasch führte er den Gedanken aus und erwartete mit Bangen das Nahen der nächtlichen Spukgestalten. Gleich war es da und er hörte, wie eine Stimme rief: “Wartets, i sig durtn a Stöckle, an das muaß i mei Hackle einehaun.” Schon spürte er einen “Brenner” (stichartiger Schmerz) im Knie und mit Schrecken gewahrte er, daß im Knie eine sonderbare Hacke steckte.

Alle Versuche, sie herauszubekommen, waren vergeblich. Aber er fühlte weder einen Schmerz noch irgend etwas anderes. Nur hinderte es ihn beim Gehen und er fragte deshalb den Pfarrer, was er tun sollte. Dieser riet ihm, das nächste Jahr um dieselbe Stunde wieder am gleichen Platze hinzuliegen. Mit schwerem Herzen befolgte er den weisen Rat, denn er glaubte, daß das Wilde Gjoad ihm noch ärgeres antun könne. Schon lag er eine Weile am Wege, als es wieder daherkam. Und dieselbe Stimme forderte die andern auf, innezuhalten, da sie die Hacke, die sie voriges Jahr in den Stock gehauen habe, wieder mitnehmen wolle. Gleich darauf fühlte der glückliche Bauer, daß er von dem unbequemen Anhängsel erlöst war. Als er daheim nachsah, bemerkte er, daß die Hacke keine Narbe hinterlassen hatte.

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Alm
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